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Calcium
Für Knochen und Zähne ist Calcium
unerläßlich. Calcium stellt mit etwa 1 kg die größte
Mineralstoffmenge im Körper dar, fast alles wird zur Stabilisierung in
Knochen und Zähnen eingelagert. Nur 1% findet sich frei im Blut und in
diversen anderen Organen. Desweiteren dient es als "Türsteher" für
Körperzellen und entscheidet an den Transportkanälen welche
Substanzen in eine Zelle dürfen und welche nicht. Ist also der
Calciumgehalt exakt richtig, haben giftige Schwermetalle, wie z.B. das
Quecksilber aus dem Amalgam der Zähne keine Möglichkeit, in eine
Zelle einzudringen. Dies ist mit ein Grund, warum manche Menschen unter den
schädlichen Auswirkungen von Schwermetallen leiden, andere dagegen
überhaupt nicht. Ferner ist Calcium für Weiterleitung von
Nervenimpulsen nötig, es ist an der Blutgerinnung beteiligt und hat
Einfluß auf viele andere wichtige Stoffwechselvorgänge wie die
Ausschüttung der Schilddrüsenhormone und des Insulins oder die
Muskelkontraktion.
Gesteuert wird die Verteilung zwischen Knochen, Blut
und Zellen durch die Hormone der Nebenschilddrüse, Calcitonin und
Parathormon; Einfluß haben auch Östrogene und Vitamin D3.
Bestimmungen des Calciumgehaltes aus dem Blut sind wenig aussagekräftig,
da der Körper versucht, den Gehalt hier möglichst gleichbleibend zu
halten. Viel früher, meist noch vor Auftreten krankhafter
Veränderungen, erkennt man mit unserer Langzeit-Haar-Mineral-Analyse
Verschiebungen im Ca-Haushalt und kann so maßvoll
gegensteuern.
Erwachsene benötigen täglich wenigstens 500 mg
Calcium, die empfohlene Zufuhr liegt bei ca 1000 mg/Tag. Für Jugendliche
in der Wachstumsphase, für Schwangere und Stillende und für Frauen
nach den Wechseljahren sollte die tägliche Menge an Calcium auf bis zu1200
mg gesteigert werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Diese zeigen sich
durch erhöhte Allergieneigung, durch schmerzhafte Muskelverspannungen hin
bis zu Krämpfen, Nervosität, Schlafstörungen,
Menstruationsbeschwerden und langfristig durch erhöhte
Knochenbrüchigkeit (Osteoporose), schlechte Zähne und in
ungünstigen Fällen auch Herzrhythmusstörungen und erhöhter
Blutdruck.
Reich an Calcium sind Milch und Milchprodukte, Samen und
Nüsse, Hefe und einige Getreidearten. Gefördert wird die Aufnahme
durch Vitamin D3 und durch einen sauren pH-Wert im Magen. Verschlechtert
wird die Ca-Aufnahme durch fette Speisen, Oxalate (z.B. Spinat), Aluminium und
Phosphate (siehe dort), die mit dem Calcium eine unlösliche Verbindung
eingehen. Weit verbreitet ist leider auch das Problem der Verdauungs- und
Aufnahmestörungen im Magen- und Darmtrakt mit Darmentzündungen,
Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und Nahrungsmittelallergien. Die
Calciumaufnahme kann bereits bei harmlosen Beschwerden wie
Völlegefühl oder Blähbauch stark verringert sein; ebenso
verringert Streß durch seine Hormonbeteiligung mit Adrenalin und Cortisol
den Calciumhaushalt. Sinnvolle Ergänzungen können auch mit gut
verwertbaren Calcium-Brausetabletten durchgeführt werden. Wir empfehlen
die Zufuhr vor allem für Kinder mit Milchunverträglichkeit und
für Frauen während und nach den Wechseljahren, Die Fähigkeit
Calcium aus der Nahrung aufzunehmen und zu verwerten, sinkt mit zunehmenden
Alter. Verantwortlich dafür sind hormonelle Veränderungen und eine
verminderte Magensäureproduktion. Oft genügt eine Erhöhung des
Calciumangebots daher alleine nicht mehr, vielmehr müssen
unterstützende Maßnahmen zusätzlich für eine
Resorptionsverbesserung sorgen. Vorsicht: Die Calciumsubstitution sollte
sorgfältig mit anderen Mineralien wie z.B. Magnesium und Zink abgestimmt
werden, da überschüssiges Calcium die Mineralstoff- und
Spurenelementaufnahme beeinträchtigen kann.
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Die wichtigsten Vitalstoffe im Überblick:
Calcium
Magnesium
Natrium
Kalium
Phosphor
Silicium
Chrom
Mangan
Eisen
Kupfer
Zink
Selen
Kobalt
Strontium
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