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Florian-Apotheke Landshut Niedermayerstr. 8 · 84028 Landshut · Tel.: 0871 / 27057 · info@florian-apotheke-landshut.de Öffnungszeiten: Mo., Di., Do.: 8.00 - 18.30 Uhr · Mi., Fr.: 8.00 - 18.00 Uhr · Sa.: 9.00 - 13.00 Uhr
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Lästige
Plagegeister: Mücken, Wespen und Hornissen.
Der Sommer ist
Insektenzeit. Jetzt ist es besonders wichtig, beim Essen auf der Terrasse oder
beim Picknick auf Wespen und Co. zu achten. Besonders Süßigkeiten,
aber auch alkoholische Getränke und Fleisch locken sie an. Vermeiden Sie
außerdem stark duftende Kosmetika wie Rasierwasser, parfümierte
Sonnencremes, Haarsprays und dergleichen. Auch Schweißgeruch zieht die
Insekten an, genauso wie farbig-bunte Kleidung. Hellbraune, weiße oder
grünliche Farben scheinen günstiger zu sein.
Der Stich einer
Biene, Wespe oder gar Hornisse ist an sich bereits schmerzhaft genug. Viele
Menschen reagieren jedoch zusätzlich allergisch auf das Insektengift. Eine
Insektengift-Allergie entwickelt sich immer erst nach einem oder mehreren
Stichen. Das Abwehrsystem speichert Informationen über Substanzen im
Insektengift und reagiert darauf, wenn es erneut damit in Kontakt kommt. Wer
eine solche Überempfindlichkeit gegen Insektengift entwickelt hat, merkt
dies daran, dass der Stich besonders stark anschwillt, die Haut sich in weitem
Abstand um die Einstichstelle herum rötet und der Stich heftig juckt. Bei
schweren Fällen bekommen die Betroffenen sogar einen Schwindel, ihnen wird
übel und sie erbrechen. In schlimmsten Fällen entsteht heftige
Atemnot und der Blutdruck sinkt so stark ab, dass der Kreislauf zusammenbricht
ein allergischer Schock ist entstanden. Dieser ist immer ein Notfall und
es ist wichtig, sofort einen Arzt zu verständigen. Bis dieser eintrifft,
sollten Sie sich hinlegen, die Beine hoch lagern und die Einstichstelle
kühlen, zum Beispiel mit einem Eiswürfel. Sind Sie
Insektengiftallergiker, dann halten Sie im Frühjahr und Sommer immer ein
Notfallset griffbereit: Die darin enthaltenen Medikamente dämpfen die
Überreaktion des Immunsystems nach einem Stich und verhindern so, dass
sich ein Schock entwickelt.
Obwohl ein Mückenstich nicht so
schmerzhaft ist wie der einer Wespe oder Biene, kann er doch sehr lästig
sein. Gegen Mückenstiche gibt es eine Reihe von Hausrezepten, aber kein
wissenschaftlich exakt geprüftes Vorgehen. Günstig ist immer, die
Einstichstelle zu kühlen zum Beispiel mit einem Eiswürfel oder
mit einem in Eiswasser getauchten Tuch. Danach sollte sie mit einem
gängigen Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Gegen den Juckreiz gibt
es eine Reihe von Salben, die so genannte Antihistaminika enthalten. Wichtig
ist: Wenn sich der Stich entzündet, sollten Sie zu Ihrem Hausarzt gehen
je nach Situation wird er Maßnahmen ergreifen und Medikamente
verschreiben, damit sich die Entzündung nicht ausbreitet.
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