Florian Apotheke Landshut
Florian-Apotheke Landshut
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Lästige Plagegeister: Mücken, Wespen und Hornissen.


Der Sommer ist Insektenzeit. Jetzt ist es besonders wichtig, beim Essen auf der Terrasse oder beim Picknick auf Wespen und Co. zu achten. Besonders Süßigkeiten, aber auch alkoholische Getränke und Fleisch locken sie an. Vermeiden Sie außerdem stark duftende Kosmetika wie Rasierwasser, parfümierte Sonnencremes, Haarsprays und dergleichen. Auch Schweißgeruch zieht die Insekten an, genauso wie farbig-bunte Kleidung. Hellbraune, weiße oder grünliche Farben scheinen günstiger zu sein.

Der Stich einer Biene, Wespe oder gar Hornisse ist an sich bereits schmerzhaft genug. Viele Menschen reagieren jedoch zusätzlich allergisch auf das Insektengift. Eine Insektengift-Allergie entwickelt sich immer erst nach einem oder mehreren Stichen. Das Abwehrsystem speichert Informationen über Substanzen im Insektengift und reagiert darauf, wenn es erneut damit in Kontakt kommt. Wer eine solche Überempfindlichkeit gegen Insektengift entwickelt hat, merkt dies daran, dass der Stich besonders stark anschwillt, die Haut sich in weitem Abstand um die Einstichstelle herum rötet und der Stich heftig juckt. Bei schweren Fällen bekommen die Betroffenen sogar einen Schwindel, ihnen wird übel und sie erbrechen. In schlimmsten Fällen entsteht heftige Atemnot und der Blutdruck sinkt so stark ab, dass der Kreislauf zusammenbricht – ein allergischer Schock ist entstanden. Dieser ist immer ein Notfall und es ist wichtig, sofort einen Arzt zu verständigen. Bis dieser eintrifft, sollten Sie sich hinlegen, die Beine hoch lagern und die Einstichstelle kühlen, zum Beispiel mit einem Eiswürfel. Sind Sie Insektengiftallergiker, dann halten Sie im Frühjahr und Sommer immer ein Notfallset griffbereit: Die darin enthaltenen Medikamente dämpfen die Überreaktion des Immunsystems nach einem Stich und verhindern so, dass sich ein Schock entwickelt.

Obwohl ein Mückenstich nicht so schmerzhaft ist wie der einer Wespe oder Biene, kann er doch sehr lästig sein. Gegen Mückenstiche gibt es eine Reihe von Hausrezepten, aber kein wissenschaftlich exakt geprüftes Vorgehen. Günstig ist immer, die Einstichstelle zu kühlen – zum Beispiel mit einem Eiswürfel oder mit einem in Eiswasser getauchten Tuch. Danach sollte sie mit einem gängigen Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Gegen den Juckreiz gibt es eine Reihe von Salben, die so genannte Antihistaminika enthalten. Wichtig ist: Wenn sich der Stich entzündet, sollten Sie zu Ihrem Hausarzt gehen – je nach Situation wird er Maßnahmen ergreifen und Medikamente verschreiben, damit sich die Entzündung nicht ausbreitet.


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